Posts by Luto

X.509 ist schon ein komischer Fetisch.

todo:

  • Nachteile von LE (z.B. EV)
  • warum ist die Implementierung mit LE statt custom-Certs so einfach?
  • IDN: geht bei U5/6 immer noch nicht.
  • kurz erklären, was der Paternoster tut oder ganz weglassen
  • evtl. Bullshit-Bingo X509/ASN1/… reduzieren

Viele Entwicklerinnen und Systemadministratoren haben ein leicht gestörtes Verhältnis zu OpenSSL oder gleich X.509 im Allgemeinen. Unendlich lange Befehlsketten, die sich die niemand jemals merken kann, ein kaum durchblickbares System von CAs und deren Kindern, eine stattliche Liste von Sicherheitsproblemen und vieles mehr lässt sich dort im Keller finden.


Eine Runde mit dem Paternoster gefällig?

Wie ihr im aktuellen Blogpost der Uberspace-7-Reihe lesen könnt, ändert sich im Bereich unserer Shellscripts gerade eine ganze Menge. Aus Config-Dateien werden Ansible-Facts, aus Bash werden Playbooks oder Python-Skripte. Um all diese Teile wieder unter einen Hut zu bekommen, müssten wir einen Ausflug in die Softwareentwicklung machen.

Viele unserer Features - wie das allseits beliebte uberspace-add-domain - erfordern, dass wir euch mehr Rechte einräumen, als ihr eigentlich haben dürft. Auf diesem Weg könnt ihr beispielsweise mit uberspace-add-domain auf die Konfiguration unseres Webservers oder mit uberspace-add-port auf das iptables-Ruleset in engen Grenzen und indirekt, aber dennoch schreibend, zugreifen.


httpoxy auf Uberspace

Wie ihr sicherlich schon auf Hackernews oder anders wo gelesen habt, kursiert gerade eine “neue” Lücke für diverse GCI-Applikationen im Netz: httpoxy.

Konkret geht es darum, dass der Proxy-HTTP-Header des Clients aufgrund der CGI-Spezifikation in der Umgebungsvariable $HTTP_PROXY landet. Diese wird von unzähligen Applikationen dazu benutzt, Verbindungen nach außen aufzubauen. Somit hätte ein potentieller Angreifer die volle Kontrolle über diese Aufrufe, die zum Beispiel die API eines Zahlungsanbieters als Ziel haben können.


Performance des Hosts Sirius in den letzten Tagen

Wie eine Hand voll User bemerkt haben, lief es in den letzten Tagen auf dem Host “Sirius” nicht ganz so rund, wie wir es selbst gerne hätten. Konkret hatten wir dort seit Dienstag Mittag mit einer erhöhten Load- und I/O-Werten zu kämpfen.

Wir möchten hier bei den betroffenen Sirius-Ubernauten um Entschuldigung bitten, euch erzählen warum das überhaupt der Fall war und auch ein bisschen darüber aufklären, wie wir im Allgemeinen mit solchen Problemen umgehen.


von Dinos und PHP-Versionen

In der Vergangenheit waren wir, was die von uns untersützten PHP-Versionen angeht, sehr liberal. So findet man bei uns, neben den aktuellen Versionen 5.6 und 7.0, sogar noch ein PHP 5.2:

[root@cygnus ~]# /package/host/localhost/php-5.2/bin/php --version
PHP 5.2.17 (cli) (built: Apr 26 2012 11:08:29)

User, die mit solch antiken Versionen bei uns im Support aufschlagen, bekommen üblicherweise einen freundlichen Hinweis auf das aktuelle Jahr. Gelöscht haben wir die alten Versionen dennoch nie. Es lag daher bisher in der Verantwortung der User die PHP-Version auf ein neueres Release umzustellen. Für alle Releases, die sich bereits im “End of Life”-Status befinden und damit keinen offiziellen Support oder Security-Fixes bekommen ist damit nun aber Schluss:


Uberspace-Sticker, die Zweite!

Auf dem 32c3 haben wir erstmals unsere Uberspace-Sticker verteilt. Die Nachfrage dort war so groß, dass sie uns nach 2 Tage schon wieder ausgegangen sind. Nach dem Event hat sich die Tatsache, dass es jetzt Sticker von uns gibt, relativ schnell rumgesprochen, sodass wir einen Haufen Anfragen dazu bekamen. Letzten Endes haben wir “klein beigegeben”, das ganze offiziell gemacht und aufgrund der Anzahl der Anfragen eine eigene Queue in unserem Ticketsystem eingerichtet.